Gestalttherapie & Buddhismus

In der Einleitung zu seinem Buch „...und wo ist das Problem...? Zen-Buddhismus und Gestalttherapie", erschienen im Jahr 2008 im Peter Hammer Verlag, schreibt Bruno M. Schleeger auf Seite 11:
"Zwischen Zen-Buddhismus und Gestalttherapie finden sich sehr viele Parallelen, sowohl in Bezug auf das Menschenbild als auch in Bezug auf die Praxis, auch wenn wir uns davor hüten sollen, beide Wege voreilig gleichzusetzen; Meditation ist kein Ersatz für Therapie und eine Therapie kann die spirituelle Suche nicht ersetzen; sie können sich ergänzen, nicht aber ersetzen".

Ich möchte hier die Kurzbeschreibung zu diesem Buch wiedergeben, weil sie für mich gezielt die Verbindung zwischen Gestalttherapie und Zen-Buddhismus verdeutlicht:

"Wenn Sie etwas über Zen wissen, dann wird es mir vielleicht möglich sein, Ihnen etwas über Gestalttherapie zu vermitteln". So antwortete Fritz Perls, der Begründer der Gestalttherapie, auf die Frage, was es mit dieser auf sich habe. In der Tat gibt es viele Berührungspunkte zwischen Zen-Buddhismus und Gestalttherapie: die positive Sicht des Menschen, der als Ganzheit geboren wird, die Betonung des Hier und Jetzt, die inkomplette Gestalt, die uns daran hindert, in unserer Entwicklung weiterzugehen, die Suche nach einer spirituellen Heimat oder die Begleitung durch den Therapeuten oder Meister auf dem Weg zur Selbstfindung."

Quelle: http://www.gestalt.de/schleeger-zen-gestalttherapie.html