Neurodivergente Menschen brauchen Räume, in denen ihr Nervensystem verstanden wird – nicht "normalisiert"


Neurodivergenz ist in den letzten Jahren zu einem populären Begriff geworden – und gerade deshalb braucht es Trennschärfe. Hinter Autismus, ADHS oder PDA stehen keine Trends, sondern neurobiologische Unterschiede, die Wahrnehmung und Stressverarbeitung prägen.


In meiner Arbeit zeigt sich, wie eng neurodivergente Profile mit Stress‑ und Traumareaktionen verbunden sind: Reizüberflutung, chronischer Stress und Masking halten das Nervensystem oft in Alarmbereitschaft. Burnout entsteht hier meist durch dauerhafte Anpassung an unpassende Erwartungen. Bei PDA‑Profilen ist nicht die Aufgabe belastend, sondern das Erleben von Kontrollverlust – eine häufig missverstandene Stressreaktion.


Seit über zwanzig Jahren arbeite ich als Gestalttherapeutin (DVG) mit Einzelpersonen und Gruppen, mit besonderer Erfahrung in PDA‑Profilen, Stress‑ und Autonomieprozessen.

Unterstützende Begleitung bedeutet für mich nicht, Anpassung zu fördern, sondern Selbstwahrnehmung, Regulation und die Fähigkeit, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen.

Es ist so erstaunlich, dass selbst langjährige, erfahrene und eigentlich gute Therapeut*innen anscheinend zu wenig über Neurodivergenz wissen und ihre Gegenüber entwerten, verletzen und fehlbehandeln.


Therapeut*innen ohne Zugang zu Neurodivergenz arbeiten oft inadäquat,
was destabilisieren, überfordern oder schädigen kann.

HIER ENTSTEHT EINE NEUE SEITE MIT KONKRETEN TERMINEN UND HINWEISEN ZUM THEMA UND ZU MEINER ARBEIT.